Kürzlich habe ich über eine Studie berichtet, welche das Ultimatum-Spiel mit Schimpansen durchgeführt hat, und zum Schluss kam, dass Altruismus ein spezifisch menschliches Verhalten ist. Doch wie sich nun herausstellt, taugt auch dieses Verhalten nicht, um uns eindeutig von den Affen abzugrenzen: Wissenschafter der Universität Zürich haben altruistisches Verhalten bei südamerikanischen Weissbüschelaffen nachweisen können. Dass sich genau diese Affenart „prosozial“ verhält, führen die Forscher darauf zurück, dass sich bei den Weissbüschelaffen – wie bei den Menschen – nicht nur die Mutter, sondern eine ganze Gruppe um das Aufziehen des Nachwuchses kümmert. Die Entstehung dieses „cooperative breeding“, so die Forscher, könnte der entscheidende Punkt in der Evolution gewesen sein, „der die Menschwerdung in Gang gebracht hat“.
Wie der Mensch ein Mensch wurde
Dezember 5, 2007 · 1 Kommentar
Kategorien: affen · evolution · wissenschaft · ökonomie
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bd // Dezember 5, 2007 um 12:48 |
Ja, die systematische Kinderaufzucht beschleunigte des Menschen Menschwerdung, wobei dies eine Prinzip auch andren Gattungen vertraut scheint.