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Auf dem Internet lagern bereits Millionen von Fotos von praktisch jedem Ort auf dieser Welt. Die Meta-Informationen zu einem Bild (was stellt es dar, wann und wo wurde es aufgenommen, usw.) müssen aber meistens manuell eingegeben werden. Mit einem ambitionierten Projekt will Microsoft dies nun ändern. Photosynth analysiert mehrere Bilder des gleichen Ortes und konstruiert daraus eine dreidimensionale Repräsentation. Damit entsteht einerseits eine Art 3-D-Fotoalbum. Andererseits – und das scheint mir das wahre Potenzial des Projektes zu sein – ermöglicht die Technologie eine automatische Verlinkung von Fotos, die am selben Ort aufgenommen wurden. Damit werden nicht nur die Bilder, sondern auch deren Meta-Informationen geknüpft: Wenn ich ein Bild von der Notre Dame in Paris aufs Internet lade, ist die Fotografie automatisch mit anderen Bildern und Beschreibungen der Kathedrale verknüpft. Microsoft-Entwickler Blaise Aguera y Arcas demonstriert hier das Projekt:
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Kategorien: fotografie · internet · technologie
Die rasante Entwicklung von Kommunikationstechnologien verändert auch die Art und Weise, wie humanitäre Hilfe geleistet wird, schreibt der Economist. Versinnbildlicht wird diese Entwicklung durch die kleine französische Hilfsorganisation Télécoms sans frontières. Ihre Mitarbeiter sind oft zuerst im Katastrophengebiet, um möglichst schnell ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, wenn die bestehenden Einrichtungen zerstört wurden oder nicht benutzbar sind. Damit helfen sie einerseits den Hilfsorganisationen, die dadurch ihre Leistungen effizienter koordinieren können, andererseits erfüllen sie aber auch ein Bedürfnis der betroffenen Bevölkerung, die dank den ad-hoc-Netzwerken im Katastrophenfall trotzdem mit Freunden oder Familienangehörigen kommunizieren kann.
Kategorien: humanitäre hilfe · kommunikation · technologie
Die rasante Entwicklung von Kommunikationstechnologien verändert auch die Art und Weise, wie humanitäre Hilfe geleistet wird, schreibt der Economist. Versinnbildlicht wird diese Entwicklung durch die kleine französische Hilfsorganisation Télécoms sans frontières. Ihre Mitarbeiter sind oft zuerst im Katastrophengebiet, um möglichst schnell ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, wenn die bestehenden Einrichtungen zerstört wurden oder nicht benutzbar sind. Damit helfen sie einerseits den Hilfsorganisationen, die dadurch ihre Leistungen effizienter koordinieren können, andererseits erfüllen sie aber auch ein Bedürfnis der betroffenen Bevölkerung, die dank den ad-hoc-Netzwerken im Katastrophenfall trotzdem mit Freunden oder Familienangehörigen kommunizieren kann.
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Im Rahmen ihrer Welt-Konferenz für Statistik hat die OECD vor einer guten Woche die „Istanbul-Deklaration“ veröffentlicht, welche die Länder auf der Welt aufruft, sämtliche statistischen Daten als öffentliche Güter zu behandeln und frei zugänglich zu machen. Die Verbreitung und Verarbeitung all dieser Daten soll, so die OECD, „Politikentscheidungen verbessern und demokratische Prozesse fördern“. Die Deklaration schlägt die Bildung einer Website mit Wiki-Technologie vor, auf welche die Daten hochgeladen, kombiniert und analysiert werden können.
Damit greift die OECD auf bereits bestehende Ansätze zurück, im Internet frei zugängliche Repositorien für Datensätze zu schaffen. Auf den Websiten Swivel und Freebase können Benutzer beliebige Datensätze hochladen, mittels Graphen analysieren und verschiedene Datensätze auf Korrelationen untersuchen – und so zum Beispiel feststellen, dass Weinkonsum und Kriminalitätsrate negativ zusammenhängen.
[via und via]
Kategorien: internet · oecd · statistik · technologie · web 2.0
Im Rahmen ihrer Welt-Konferenz für Statistik hat die OECD vor einer guten Woche die „Istanbul-Deklaration“ veröffentlicht, welche die Länder auf der Welt aufruft, sämtliche statistischen Daten als öffentliche Güter zu behandeln und frei zugänglich zu machen. Die Verbreitung und Verarbeitung all dieser Daten soll, so die OECD, „Politikentscheidungen verbessern und demokratische Prozesse fördern“. Die Deklaration schlägt die Bildung einer Website mit Wiki-Technologie vor, auf welche die Daten hochgeladen, kombiniert und analysiert werden können.
Damit greift die OECD auf bereits bestehende Ansätze zurück, im Internet frei zugängliche Repositorien für Datensätze zu schaffen. Auf den Websiten Swivel und Freebase können Benutzer beliebige Datensätze hochladen, mittels Graphen analysieren und verschiedene Datensätze auf Korrelationen untersuchen – und so zum Beispiel feststellen, dass Weinkonsum und Kriminalitätsrate negativ zusammenhängen.
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Hat der Gebrauch von Handys einen positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum? Diese Frage haben einige Studien zu beantworten versucht, indem sie die Handy-Dichte eines Landes mit dessen BIP-Wachstum in Verbindung setzten. Das Vorgehen ist jedoch methodisch nicht ganz schlüssig – schliesslich ist nicht von vornherein klar, in welche Richtung die Kausalität geht. Der Ökonom Robert Jensen hat einen anderen Ansatz gewählt: In seiner Langzeitstudie, welche der Economist und der Tages-Anzeiger zusammenfassen, hat er die Situation von Fischern in Kerala, einer Provinz in Südindien, untersucht. Diese mussten sich jeweils auf dem Meer entscheiden, in welchem Hafen sie ihren Fang verkaufen wollten – mit dem Resultat, dass es oft in einzelnen Häfen zu einem Über- und in anderen zu einem Unterangebot kam. Grosse Preisdifferenzen und Überschussware waren die Folgen. Dank dem Einsatz von Handys können die Fischer jetzt noch auf See mit den Händlern Kontakt aufnehmen und eine besser informierte Entscheidung treffen. Dadurch sind die Profite der Fischer um durchschnittlich 8 Prozent gestiegen, während gleichzeitig der Durchschnittspreis für Fisch in Kerala um 4 Prozent gesunken ist. Die Handys haben zu einer Integration vormals getrennter Märkte geführt und damit eine effizientere Allokation ermöglicht.
Kategorien: technologie · wirtschaft
Hat der Gebrauch von Handys einen positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum? Diese Frage haben einige Studien zu beantworten versucht, indem sie die Handy-Dichte eines Landes mit dessen BIP-Wachstum in Verbindung setzten. Das Vorgehen ist jedoch methodisch nicht ganz schlüssig – schliesslich ist nicht von vornherein klar, in welche Richtung die Kausalität geht. Der Ökonom Robert Jensen hat einen anderen Ansatz gewählt: In seiner Langzeitstudie, welche der Economist und der Tages-Anzeiger zusammenfassen, hat er die Situation von Fischern in Kerala, einer Provinz in Südindien, untersucht. Diese mussten sich jeweils auf dem Meer entscheiden, in welchem Hafen sie ihren Fang verkaufen wollten – mit dem Resultat, dass es oft in einzelnen Häfen zu einem Über- und in anderen zu einem Unterangebot kam. Grosse Preisdifferenzen und Überschussware waren die Folgen. Dank dem Einsatz von Handys können die Fischer jetzt noch auf See mit den Händlern Kontakt aufnehmen und eine besser informierte Entscheidung treffen. Dadurch sind die Profite der Fischer um durchschnittlich 8 Prozent gestiegen, während gleichzeitig der Durchschnittspreis für Fisch in Kerala um 4 Prozent gesunken ist. Die Handys haben zu einer Integration vormals getrennter Märkte geführt und damit eine effizientere Allokation ermöglicht.
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Schon seit längerem haben die Gründer von Skype, Niklas Zennström und Janus Friis, an einem neuen Produkt gearbeitet – unter dem Namen „The Venice Project“. Man wusste, es ging irgendwie um Fernsehen und Internet – und P2P (Zennström und Friis hatten vor Skype schon Kazaa entwickelt). Nun haben die beiden ihre neueste Idee vorgestellt und dabei auch gleich in „Joost“ umbenannt.
Mit Joost wollen die Skype-Macher künftig Fernseh-Inhalte über ein Peer-to-Peer-Netzwerk verbreiten, genauso, wie Skype Telefonanrufe über ein P2P-Netzwerk ermöglicht. Und im Unterschied zu Kazaa sollen die Inhalte diesmal legal sein. Vorteile gegenüber dem herkömmlichen TV sollen vor allem – was sonst? – die verbesserten Werbemöglichkeiten bieten, schreibt das amerikanische Magazin Wired in seiner Online-Ausgabe.
UPDATE: Schon vor einer Woche hat Ars Technica auf die möglichen Bandbreite-Probleme hingewiesen, die das Venice Project aka Joost schaffen könnte.
Kategorien: fernsehen · technologie · wirtschaft
Schon seit längerem haben die Gründer von Skype, Niklas Zennström und Janus Friis, an einem neuen Produkt gearbeitet – unter dem Namen „The Venice Project“. Man wusste, es ging irgendwie um Fernsehen und Internet – und P2P (Zennström und Friis hatten vor Skype schon Kazaa entwickelt). Nun haben die beiden ihre neueste Idee vorgestellt und dabei auch gleich in „Joost“ umbenannt.
Mit Joost wollen die Skype-Macher künftig Fernseh-Inhalte über ein Peer-to-Peer-Netzwerk verbreiten, genauso, wie Skype Telefonanrufe über ein P2P-Netzwerk ermöglicht. Und im Unterschied zu Kazaa sollen die Inhalte diesmal legal sein. Vorteile gegenüber dem herkömmlichen TV sollen vor allem – was sonst? – die verbesserten Werbemöglichkeiten bieten, schreibt das amerikanische Magazin Wired in seiner Online-Ausgabe.
UPDATE: Schon vor einer Woche hat Ars Technica auf die möglichen Bandbreite-Probleme hingewiesen, die das Venice Project aka Joost schaffen könnte.
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